Jetzt hat auch die letzte Kultur im Verein das Feld geräumt. Bei bestem Wetter konnten die Ackerbohnen „Bioro“ und „Tiffany“ geerntet werden. Mit rund 6 Tonnen Ertrag, ist dieses Ertragsjahr seit längerem wieder eines der besseren.

Ackerbohnen sowie Hülsenfrüchte allgemein wie Linsen oder Soja, gelten als trockenheitstolerant. Die Trockenheit hat 2026 dem Anbau von Leguminosen gut in die Karten gespielt. Der geringe Krankheitsdruck ist jetzt mi Ertrag sichtbar. Denn in den letzten Jahren haben die eher nassen Sommer Pilzkrankheiten gefördert, die auch die Qualität der Bohnen beeinflusst. Weiter haben die heissen Tage für ein gutes Abreifen und geringe Feuchtigkeit gesorgt sowie ein problemloses Befahren des Ackers und Dreschen der Ackerbohnen ermöglicht.

Geerntet wird, wenn möglich am Morgen oder am Abend, damit das Aufplatzen der Hülsen bei Ernten geringgehalten wird. Ein breites Schneidwerk am Drescher und eine hohe Fahrgeschwindigkeit fördern Schnitt und Einzug der Pflanzen.

Nach der Ernte werden die Ackerbohnen zunächst getrocknet und anschliessend zur Hygienisierung zur Tiefenmühle im Thurgau gebracht. Ein Teil der Ernte wird zur Weiterverarbeitung in eine Mahlmühle gebracht und zu drei verschiedenen Produkte verarbeitet: Zu Mehl, gries und Bruch.

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